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Alltag Beobachtungen

Winterzeit, Erkältungszeit?

Baby Weint - Winterzeit Erkältungszeit

Es wird kalt in Deutschland. Die Heizungen werden aufgedreht, Mützen und Schals aus dem Schrank geholt und man ist gefühlt häufiger krank als gesund. Gerade mit Kindern ist es dann doch sehr verlockend zu Hause zu bleiben. Gemütlich im Warmen zu spielen, anstatt sich auf dem Spielplatz den Hintern abzufrieren. Doch meiner Erfahrung nach liegt genau darin häufig der Fehler.

„Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“ hat mein Großvater immer zu mir gesagt. Wir wohnten am Stadtrand mit einem riesigen Garten am Haus, in dem alles war, was mein Kinderherz begehrte. Ein Sandkasten, Klettergerüst, Schaukeln und eine Rutsche. Somit hatte ich quasi meinen eigenen Spielplatz vor der Tür und dort befand ich mich auch die meiste Zeit. Ich war wirklich das Gegenteil eines Stubenhockers und wollte bei jedem Wetter raus. In den Herbst und Wintermonaten dick eingepackt mit Schneeanzug, Schal, Handschuhen und meiner geliebten Bommelmütze entdeckte ich auch zu diesen Jahreszeiten die schönen Seiten und Vorteile. 
Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie viele Kinder nicht mit mir raus wollten, weil es ihnen zu kalt und nass draußen war. Doch genau diese Kinder waren auch dauernd krank. Eine Grippe jagte die andere, während ich oft nur eine laufende Nase hatte. Doch die stört die meisten Kinder ja bekanntlich herzlich wenig.

Erkältungen holt man sich nämlich nicht von der Kälte, sondern durch Viren und Bakterien, welche durch die Luft und Körperkontakt ausgetauscht werden. 
Denn der Knackpunkt liegt darin, dass sich die Menschen während der Kälte viel häufiger in geschossenen Räumen aufhalten und sprichwörtlich enger zusammenrücken. Somit die optimalen Chancen für jegliche Infektionen sich zu verbreiten. 
Frische Luft ist immer die gesündeste Umgebung, egal zu welcher Jahreszeit. Man muss sich nur entsprechend anziehen, um seinem Körper zu helfen die Eigentemperatur auf einem guten Level zu halten und nicht zu unterkühlen. Denn dies schwächt das Immunsystem und man wird anfälliger für Krankheiten.

Dies gilt auch für Kinder jeden Alters. 
Meist sind es nämlich wirklich die Eltern, welche die Kinder drinnen halten. Denn Kinder lieben es draußen zu spielen. Pfützen werden nicht als Löcher angesehen, in denen man sich blöder Weise nasse Socken holen kann, sondern als schönen Ort zum reinspringen und Spaß haben.
 Seit wir nun in unserem Haus wohnen, welches das ist in dem ich aufgewachsen bin, hat sich unser Sohn noch einmal mehr zu einem echten Draußenkind entwickelt. Egal welches Wetter er möchte immer raus und ich hoffe dies wird auch so bleiben. 

Selbst unser Kinderarzt meinte einmal mit einem zwinkerndem Auge „Waldkindergärten machen einem das Geschäft kaputt. Außer einer Rotznase haben die Kinder dort so gut wie nie etwas.“. Immer wieder rät er uns dazu unserem Nuffel so viel frische Luft wie möglich zu geben. 
Gerade beim Schlafen ist dies für Nuffel sehr wichtig. Wenn nicht die Heizung abgedreht ist und ein Fenster offen fängt er schon nach wenigen Minuten an zu husten und hört auch nicht wieder auf. Seitdem wir dies einhalten ist der Husten, der sich schon fast als ständiger Begleiter von ihm ausgewiesen hat, so gut wie kein Thema mehr.

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