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Alltag

Jaderpark

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Zwei Wochen war Nuffels Kindergarten geschlossen und so lag es an uns ihn zu entertainen. Neben Ausflügen zu Spielplätzen und Schwimmbädern fuhren wir auch einen Tag bei super Wetter in den Jaderpark. Ein befreundetes Paar hatte diesen Ausflug schon etwas länger geplant und wir entschieden uns noch am Tag des Ausfluges spontan mitzukommen.

Zwar war ich dort schon mal, allerdings als Kind und hatte kaum Erinnerungen an den Park. In diesen paar Erinnerungen war der Park eigentlich mehr ein Zoo mit ein paar kleinen Karussells und auf jeden Fall nicht sonderlich groß. Unsere Freunde teilten diese Ansicht und so fuhren wir erst gegen Mittag los.
Die Fahrt dauerte etwa 40 Minuten und dort angekommen war ich doch überrascht, dass der Parkplatz recht groß war und auch gut besucht. Wir stellten uns an und bezahlten an der Kasse 17,50€ pro Person. Kinder waren bis 3 Jahre frei und von 3-13 kostete der Eintritt für sie 15,50€. Zusätzlich kauften wir noch eine Packung Tierfutter.

Eingangsbreich

Im Eingangsbereich befanden sich ein kleines Restaurant, ein Souvenirshop, Toiletten mit Wickelraum und ein Spielplatz. Auch Tiere fand man schon direkt am Anfang, beispielsweise Pinguine, welche man sowohl Über- als auch Unterwasser beobachten konnte. Der erste Eindruck war auf jeden Fall schon mal Positiv. Die Hälfte unserer Truppe ging erstmal schnell auf die Toilette und Nuffel nutzte die Gelegenheit um den Spielplatz unsicher zu machen. Ich finde es immer wieder toll ihn beim Spielen zu beobachten und seine Fortschritte zu sehen. Je älter und größer er wird, desto mehr Spielgeräte kann er benutzen und auch soziale Kontakte werden immer schneller geknüpft. Wenn ich sehe wie offen er auf andere Kinder zugeht und sich vorstellt geht mir immer mein Herz auf.

Spielplatz

Direkt nach dem Spielplatz im Eingangsbereich kam man auf den nächsten. Doch dieser hatte ein paar Besonderheiten. Zum einen gab es hier total witzige „Eltern-Kind-Schaukeln“ und zum anderen gab es auch ein paar Geräte für Rollstuhlfahrer. So war ein großes Drehkarussell ebenerdig in den Boden gelassen, so dass Rollstuhlfahrer ganz einfach darauf fahren konnten. Nuffel und der Sohn unserer Freunde hatten hier eine Menge Spaß und wahrscheinlich hätten die beiden hier den halben Tag verbringen können. Doch es gab ja noch eine Menge anderer Sachen zu sehen.

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Zoo

Nachdem sich Nuffel etwas schwerfällig vom Spielplatz verabschiedete erkundeten wir den Zoobereich. Hier gab es allerhand verschiedene Tiere. Von Löwen, Giraffen und Tapiren hin zu süßen kleinen Erdmännchen und Schildkröten. Immer wieder konnte man Störche über sich hinwegfliegen sehen, welche mit ihrer großen Flügelspannweite wirklich faszinierend waren. Um ein großes Gehege, in dem sich auch die Giraffen und Zebras befanden konnte man mit einer kleinen Bimmelbahn herum fahren. Neben den ganzen Tieren, welche man nur angucken konnte gab es auch zwei Streichelgehege. Zum einen ein Ziegengehege und eines mit Alpaccas. Die doch recht gierigen Ziegen waren Nuffel nach kurzem Füttern allerdings nicht ganz so geheuer und er beobachtete das ganze lieber mit einem gewissen Abstand. Bei den Alpaccas war er jedoch voll dabei und wollte gar nicht mehr aus dem Gehege heraus.

Nach diesem Gehege konnten wir einen Blick auf den Bereich werfen, der nun noch vor uns lag – der Freizeitpark. Hier dämmerte uns auch, dass wir das nächste Mal wohl besser früh morgens losfahren sollten, um den ganzen Park zu erkunden.

Karussells und Rutschen

Völlig verblüfft darüber wie groß der vor uns liegende Bereich war fingen wir an ihn zu erkunden. Es gab Achter- und Wasserbahnen für größere Kinder, aber auch jede Menge Attraktionen für Kleine.
Nuffels Highlight war eine riesige Rutsche, die man auf Teppichen runterrutschte. Ich weiß nicht mehr wie oft ich dort mit ihm runtergerutscht bin, doch am Ende konnte ich keine Treppen mehr laufen. In die kleinen Karussells wollte er allerdings nicht rein, aber das kennen wir schon von ihm. Mal findet er sowas total toll und am nächsten Tag auf einmal nicht mehr. Wir haben bestimmt schon 10 Fahrchips zu Hause liegen, von Karussells, in die er unbedingt rein wollte, doch vor Fahrtbeginn auf einmal doch nicht mehr.

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Abenteuerspielplatz

Hinter den Fahrgeschäften befand sich noch ein riesiger Abenteuerspielplatz. Bestehend aus einem großen Holzkomplex in dem rumklettern und Rutschen konnte, vielen verschiedenen Geschicklichkeitsgeräten und einem Wasserspielplatz. Hier konnten Kinder schwimmen und plantschen, auf kleinen Floßen übers Wasser fahren und mit Katapulten Badeenten durch die Gegend schießen. Viele Kinder hatten hier Badesachen, da die Eltern anscheinend wussten was sie erwartet, andere waren genauso überrascht wie wir und ließen hier Kleinen Nackedei oder nur mit Windeln rumlaufen.

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Da wir nur noch eine Stunde Zeit hatten bis der Park schließen würde entschieden wir uns für den Spielplatz an Land. Hier kamen sowohl die Kinder, als auch wir Eltern auf unsere Kosten. Turi erforschte mit Nuffi einen der Holztürme, bei dem er dachte man müsse nur ein kurzes Stück hochklettern bis man zu einer Rutsche kommt. Doch dem war nicht ganz so. 15 Minuten waren die beiden in dem Turm verschwunden. Anscheinend musste man ganz schon weit und viel herumklettern bis man endlich wieder zu einem Ausgang kam. Nuffel wollte natürlich direkt nochmal, doch Turi war völlig erledigt nach der Tour, in der er sich nicht einmal aufrichten konnte.

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Spielscheune

Leider wurde es viel zu schnell 18.00Uhr und wir machten uns auf den Weg zum Ausgang. Doch selbst hier kamen wir aus dem Staunen nicht mehr heraus. Es gab doch tatsächlich auch noch eine riesige Halle mit Spielgeräten, Bällebad und allem was ein Kinderherz höher schlagen lässt. Zudem gab es dort anscheinend auch ein kleines Café, in dem man etwas essen konnte. Direkt neben der Spielscheune war auch ein Verleih für Bollerwagen, welchen wir wahrscheinlich das nächstes Mal auch in Anspruch nehmen werden.

Fazit

Als Fazit kann ich nur sagen, hätte ich gewusst, dass dieser Park so toll ist wären wir hier definitiv schon öfter gewesen, denn 40 Minuten sind ja nun keine weite Anreise.
Bei unserem nächsten Besuch, der bestimmt noch dieses Jahr sein wird, werden wir auf jeden Fall schon früh morgens hinfahren. Im Gepäck ein großes Picknick und Badesachen für Nuffel.

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