Baby weint - Der Blog rund um Babys, Kinder und Familie.

Alltag

Endlich wieder Sonnenschein

malik-im-watt

Endlich bekommen auch wir im Norden wieder etwas mehr Sonnenschein ab. Ausnahmsweise zeigt sich der Frühling dieses Jahr nicht nur auf dem Kalenderblatt, sondern schaut tatsächlich wirklich mal vorbei. Ich finde aber auch der Winter war lange genug. Die Zeit, in der das Kind in fünf Schichten eingekleidet werden muss inklusive gefütterter Matschhose und Jacke, in denen es so aussieht als könne es kaum noch laufen, darf endlich Auszug halten.

Krankes Nuffel, bis der Frühling kommt

Leider war unser Nuffel seit letzter Woche krank und hing fast den ganzen Tag nur schlapp zu Hause herum. Die einzige frische Luft waren dann die sehr kurz gehaltenen Spaziergänge mit dem Hund. Was natürlich auch an dem anhaltendem Regen lag. Doch nun kam die Sonne raus und Nuffi wurde wieder fitter. Am Dienstag kam er schon wieder mit in den Stall und am Mittwoch stand zwar noch kein Kindergarten auf dem Plan, dafür riefen uns aber ein paar Freunde an mit einer super Idee.
Wir fuhren zum Strand.

Am Meer wird Fisch gegessen

Obwohl wir ja in Bremerhaven fast direkt am Meer wohnen sind wir meiner Meinung nach viel zu wenig dort. Dabei muss man gerade mal 20 Minuten fahren, um zum nächsten Strand zu kommen und dies taten wir am Mittwoch.
Ganz spontan packten wir Getränke, Kamera, Buggy und Sandspielzeug ein und fuhren nach Sahlenburg. Dort angekommen schlugen unsere Freunde vor erst einmal etwas zu Essen, was uns auch ganz gut passte. Somit gingen wir zu einem kleinen Fischimbiss und bestellten uns alle Rotbarschfilet. Eigentlich sind Turi und ich überhaupt keine großen Fischesser und auch Nuffel ist davon nicht sonderlich begeistert. Doch wenn man Ans Meer fährt und einem die salzige Luft in die Nase steigt und der Wind einem die Haare zerzaust bekommt man dann doch mal richtig Lust auf Fisch.

Die verborgene Schönheit des Meeresmalik-auf-der-duehne

Gut gestärkt machten wir uns dann auf den Weg Richtung Strand. Ein paar andere Leute, vor allem mit Hunden, waren auch dort. Doch es war eigentlich noch ziemlich leer. Kommt man im Hochsommer hier her, kann man sich manchmal kaum einen Weg zwischen den anderen Leuten durchbahnen.
Wie erwartet kamen wir keine zehn Meter weit, da setzten sich die Kinder in den Sand und fingen an zu Buddeln. Wir Eltern unterhielten uns eine Zeit lang, bis die Männer anfingen mit dem kleinen Ball, der Kinder zu spielen.

noyan-und-nuffel

Ich ergriff die Chance in der ruhigen Minute mich etwas im Fotografieren zu üben. Dafür ging ich ein Stück ins Watt. Es war zwar Flut, doch das Wasser war noch ein ganzen Stück entfernt. Schon bald bemerkte mich Nuffel etwas abseits im Watt und eilte zu mir. Dort angekommen war er ganz fasziniert von den vielen bunten Steinen, den ganzen Muscheln und den gleichmäßigen Wellen, welche das Wasser in den Sand gezeichnet hatte. Leider hatte er keine Matschhose nicht an, da ich nicht daran gedacht habe, dass gerade vielleicht noch Ebbe ist. Wir haben uns bei seinem Interesse aber natürlich gleich vorgenommen demnächst nochmal mit Matschhose und Gummistiefel hinzufahren.

watt-steine

Damit Nuffi sich nicht komplett nass macht und gleich wieder krank wird habe ich ihn mir geschnappt und bin zurück zu den anderen gelaufen. Während der Sohn unserer Freunde noch immer vergnügt im Sand spielte hatte unser Kleiner da schon keine Lust mehr zu. Nuffel wollte lieber Ball spielen.
Die Männer übten mit ihm das Fangen und spielten Fußball. Das powert im feinen Sand natürlich noch viel mehr aus, als auf einer Wiese.

beitragsbild-sahlenburg2

Als Nuffel sich irgendwann erschöpft in den Sand legte nahmen wir die Kinder und setzten sie in die Kinderwagen, um noch einen schönen Spaziergang zu machen.

Nach dem Essen sollst du ruhn oder 1000 Schritte tun

Wir gingen vom Strand runter und liefen einen befestigten Weg neben dem Strand entlang. Die Nachmittagssonne schien uns noch schön ins Gesicht und der Wind kam von hinten. Der Sohn unserer Freunde war noch hellwach und schaute immer seitlich aus seinem Wagen heraus um Nuffel anzusehen. Dieser hatte inzwischen allerdings nur noch wenig Interesse an seiner Umwelt und nahm stattdessen seinen Daumen in den Mund und lehnte sich gemütlich an. Von Minute zu Minute wurden seine Augen schwerer und nach nicht ganz zwanzig Minuten war er eingeschlafen.
Wir gingen den Weg noch eine Weile hoch, doch als es kühler wurde drehten wir um und liefen wieder Richtung Parkplatz.

Dort angekommen verabschiedeten wir uns voneinander und setzten uns in unsere Autos. Kaum angeschnallt wurden auch wir ganz schön müde und ich war froh, dass ich den Hinweg gefahren war und nun auf dem Rückweg einfach nebendran sitzen konnte. Wir waren noch nicht mal ganz vom Parkplatz runter da war Nuffel schon wieder eingeschlafen. Kurz vor Bremerhaven wachte er allerdings wieder auf und verkündete er wolle noch nicht nach Hause. Also fuhren wir noch auf einen Tee zu meinem Schwiegervater und ließen so den Abend gemütlich ausklingen.

Wir freuen uns schon alle darauf, solche Ausflüge nun wieder öfter machen zu können 🙂

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.